Qualitätsentwicklung

Unser neues System zur Qualitätsentwicklung

Das System wurde vom Bund der Waldorfschulen entwickelt. Unsere Schule war eine der Pilotschulen, die daran mitgewirkt hat. Das Verfahren ist von einer unabhängigen Institution („Social­cert“) überprüft und als wirksam befunden worden. Ein Zertifikat bescheinigt das. Hartmut Werner, der sich auch als externer Mentor an anderen Waldorfschulen engagiert, erklärt hier die wichtigsten Details. Viele Lehrer und Lehrerinnen verstehen dieses Qualitätmanagement als eine Hilfe bei ihrer tagtäglichen Arbeit und bei Problemen.

So funktioniert es:

  1. Zunächst tauscht das Kollegium sich in Kleingruppen regelmäßig über den Unterricht sowie verschiedene Belange des Schullebens aus, die mit Fragen behaftet sind oder als Problem empfunden werden. In diesen Kleingruppen (Intervisionsgruppen) baut sich Vertrauen auf, die Lehrer und Lehrerinnen können offen auch über mögliche Probleme und Defizite sprechen, und zwar zielgerichtet nach einem vorgegebenen Verfahren der Gesprächsführung. Danach erarbeiten Lehrer und Lehrerinnen gemeinsam Lösungsansätze.
  2. Im zweiten Schritt besuchen sich die Mitglieder einer Kleingruppe gegenseitig im Unterricht. Anschließend erfolgt darüber ein Austausch in der Gruppe.
  3. Im dritten Schritt kommen externe Mentoren mehrmals in einem Zeitraum von zwei Jahren an die Schule. Diese erfahrenen Waldorf­lehrer üben in dem Prozess die Funktion eines Qualitätsmanagers aus. Wieder erfolgen die anschließenden Beratungen freiwillig und ohne Druck. Sie bleiben intern zwischen dem Mentor und dem Lehrer/der Lehrerin, die besucht wurden. Ein allgemeiner Austausch von Erfahrungen erfolgt im vertrauten Kreis des Kollegiums. Zum Schluss wird zusammen mit den externen Beratern - als Ergebnis aller drei Schritte - ein Gesamtkonzept für das Qualitätsmanagement entwickelt, das sich die Schule zertifizieren lassen kann. Unsere Schule ist stolze Besitzerin eines solchen Zertifikates.