Geschichte

Die zweite Waldorfschule der Welt wurde im Mai 1921 in Köln gegründet - auf Initiative des Kunsthändlers Wilhelm Goyert und seiner Frau Gertrud. Doch den Impulsen engagierter Menschen standen wie so oft bürokratische Hindernisse entgegen. Unerfüllbare Auflagen des Kultusministeriums in Berlin führten bereits 1925 zur Schließung der Schule in der Strasse "Auf dem Hunnenrücken".

Erst 1980 wurde die Freie Waldorfschule Köln in ihrer heutigen Form von einem Kreis aktiver Eltern, Lehrer und Förderer neu ins Leben gerufen. In den Jahren des Aufbaus war sie trotz ungünstiger Lage und großer Raumprobleme in einem provisorischen Schulhaus am Stadtrand (in Köln-Esch) bereits fester Bestandteil der Kölner Schullandschaft.

Aus Köln und vielen umliegenden Gemeinden werden alljährlich mehr Kinder angemeldet als eine 1. Klasse aufnehmen kann. Fast 460 Schülerinnen und Schüler besuchen heute die Kölner Waldorfschule in den Klassen 1 bis 12 und der zusätzlichen 13. Abiturvorbereitungsklasse. Jedes Jahr entlässt die Schule mehr als 30 junge Menschen mit den unterschiedlichsten Abschlüssen, vor allem aber mit einer breit angelegten Allgemein- und Persönlichkeitsbildung.

Es begann 1980 in Köln-Worringen, in einer ehemaligen Kirche. Nach wenigen Jahren zog die Schule nach Köln-Esch um in eine freigewordene Hauptschule.

Seit 1997 hat die Freie Waldorfschule Köln ein eigenes Gebäude in Chorweiler. Das Grundstück konnte kostengünstig erworben werden aufgrund vorhandener Ausweisung als Gemeinbedarfsfläche. Außerdem besteht eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (S-Bahn 16 Minuten vom Kölner Hauptbahnhof) und an das übrige Verkehrsnetz.

Geländenahe öffentliche Sportflächen sind vorhanden, sowie Erweiterungsmöglichkeiten um die Schulhauptgebäude herum. Das Grundstück liegt am Rande von Chorweiler, eingebettet in den Grüngürtel um den Fühlinger See.