Die Räuber

Maximilian, regierender Graf von Moor hat zwei Söhne, Karl und Franz. Karl, der ältere, ist auf der Universität in Leipzig und führt dort ein leichtes Leben. Sein jüngerer Bruder Franz verfälscht feige und hinterlistig einen Brief seines Bruders, um den alten Moor glauben zu lassen, dieser sei ein gesuchter Verbrecher.

Inzwischen wartet Karl in einem Wirtshaus auf Nachricht von seinem Vater. Stattdessen kommt ein von Franz verfasster Brief, der scheinbar vom Grafen stammt und in dem Karl verflucht und enterbt wird. Das bringt ihn zu solch einer Verzweiflung, dass er sich bereit erklärt, Hauptmann einer Räuberbande zu werden.

Im Schloss wirbt Franz um Karls Verlobte Amalia. Diese steht dem falschen Spiel von Franz jedoch misstrauisch gegenüber. Daraufhin zeigt Franz sein wahres Gesicht und Amalia stellt sich gegen ihn.

Währenddessen setzt Karl, der ein Räuberleben in den böhmischen Wäldern führt, bei der Rettung seines zum Galgen verurteilten Freundes eine ganze Stadt in Brand. Karl beschließt, verkleidet in seine Heimat zurückzukehren.

Es kommt zum großen Finale.