Hartmut Werner: Der pädagogische Impuls Rudolf Steiners
Zum Vortrag vom 13. Januar 2012

 

Rudolf Steiner begründete und leitete die erste Waldorfschule in Stuttgart von 1919 bis 1924, außerdem bildete er die ersten Lehrer aus. Welche Art von Erziehung und Unterricht sollte an der Waldorfschule verwirklicht werden? Was waren die Grundlagen? Es ist wenig bekannt, daß Rudolf Steiner auf vielfältige eigene pädagogische Erfahrungen aufbauen konnte. Er war früher selbst als Haus- und Nachhilfelehrer, als Schullehrer und als Dozent in der Erwachsenenbildung tätig gewesen und hatte zudem viele persönliche Schüler.

 

Die Waldorfschulen haben sich seitdem in vielem verändert, außerdem ist eine weltweite Schulbewegung entstanden, die in Afrika andere Formen zeigt als in Amerika. So stellt sich die Frage, ob es eine gemeinsame Grundlage dieser pädagogischen Vielfalt gibt, aber auch, ob die Waldorfschulen in ihrer heutigen Form den ursprünglichen Zielen noch entsprechen.


Die Beschäftigung mit diesem Thema soll nicht nur Fragen gegenwärtiger pädagogischer Praxis behandeln, sondern auch Ausblicke in die Zukunft ermöglichen.

 

 

 

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Wir blicken hinter die Kulissen: Was bewegt die Schülervertretung?
Die Redaktion im Gespräch mit dem ehemaligen Schülersprecher Jakob Claus, Klasse 13

 

Jakob, wenn Sie für eine engagierte Mitarbeit in der Schülervertretung werben wollten, was wären Ihre Argumente?
Ich würde vor allem damit werben, dass man neben der Schule Dinge tun kann, die ganz andere Bereiche fordern. Zum Beispiel die Organisationsfähigkeit für die Projektwoche. Es ist zwar nicht immer nur schön, doch im Rückblick hat es sich wirklich gelohnt, vor allem wenn man sieht, dass alles funktioniert hat.

 

Welche Highlights gab es im vergangenen Jahr für die SV, was ist nicht so gut gelaufen und was würden Sie, im Nachhinein betrachtet, anders angehen?

Also ein Highlight für mich war auf jeden Fall die Projektwoche. Was mir daran so gut gefallen hat, war der Prozess von den rohen Entwürfen bis hin zur Verwirklichung aller geplanten Projekte und der Präsentation.
Was nicht so gut gelaufen ist dieses Jahr, ist der WOW-Day, weil viele Schüler die Idee hinter dem Projekt nicht verstanden haben, wodurch das Grundkonzept aus dem Auge verloren wurde. Ich hoffe, dass der WOW-Day nächstes Jahr besser klappt.
Das Thema Kleiderordnung konnten wir in diesem Jahr nur anfänglich behandeln und versuchen einen Dialog zwischen Schülern und Lehrern herzustellen. Das Problem bei diesem Thema ist vor allem die Herangehensweise. Ich hoffe, dass im kommenden Schuljahr eine Diskussion darüber stattfindet, in der sich dann eindeutigere Meinungen und Argumente herausbilden und man so leichter zu einer Lösung kommt.

 

Wie, glauben Sie, könnten die Schüler optimaler auf den WOW-Day vorbereitet werden, wie könnte man sie motivieren, auf sinnvolle Art daran teilzuhaben? 
Wie schon gesagt: Die Grundidee, dass man einen Tag arbeiten geht und den Erlös dann für einen guten Zweck spendet, muss wieder mehr im Mittelpunkt stehen. Es geht nicht darum, dass man so viel Geld wie möglich verdient und auch nicht darum, dass man einen Tag schulfrei hat und dann bei Verwandten kurz ein bisschen Gartenarbeit erledigt, wofür man dann Geld bekommt.

 

Für die Oberstufen-Projektwoche hat die SV von allen Seiten großes Lob geerntet. Das muss eine wohltuende Bestätigung für all euer Engagement gewesen sein: habt ihr nicht von der Auswahl des Mottos und der einzelnen Projektthemen, über die Verteilung an die einzelnen Projektleiter bis hin zur Präsentation ein enormes Programm abgewickelt?
Auf jeden Fall war es ein großes Projekt, mit vielen kleinen Schritten. Vor allem die Auswahl der einzelnen Projekte war mir persönlich sehr wichtig, weil es attraktive Projekte geben sollte und die Auswahl groß sein sollte, damit sich jeder Schüler von mindestens einem Projekt auch wirklich angesprochen fühlt. Dann hat jedes SV-Mitglied ein Projekt übernommen und es selbstständig weiter geplant, d.h. dass man sich um einen Leiter für das Projekt kümmert, die Termine mit dem Projektleiter abspricht, sowie die Kosten klärt, die für ein Projekt entstehen könnten. Was ich dieses Jahr gelungen fand, war die Abwechslung der Projektleiter, da wir versucht hatten, erst einmal keine Lehrer als Leiter einzuplanen, weil es für Schüler generell interessanter ist, wenn sie drei Tage lang mal mit anderen Personen zusammenarbeiten. Doch soll das nicht heißen, dass wir die Lehrer um jeden Preis umgehen wollten, wir haben vielmehr einfach nach Abwechslung gesucht.
Was ebenfalls die Aufgabe der einzelnen SV-Mitglieder war, war die Planung der drei Tage in Absprache mit den Projekteitern. So konnten wir als SV die einzelnen Projekte etwas mitplanen und haben, wenn nötig, den Leitern von außerhalb Hilfestellung gegeben.

 

Können Sie anhand von ein, zwei Beispielen beschreiben, mit welchen Problemen ihr konfrontiert wurdet und wie ihr sie lösen konntet?
Das erste Problem, das aufkam, war die Suche nach den geeigneten Projektleitern für die Projektwoche. Einige standen schon im Voraus fest, doch bei anderen war lange nicht klar, ob es zeitlich passt. Dadurch herrschte die ganze Zeit eine Unsicherheit, ob das Projekt nun stattfinden kann.
Was für mich persönlich nicht so gut gelaufen ist, war der Anfang des Schuljahres, weil wir als neue SV uns erst einmal zusammenfinden mussten und mir die einzelnen Aufgaben nicht wirklich klar waren. So gab es eine kurze Zeit, in der wir etwas herumgedümpelt sind.

 

Hätte eine andere/bessere Zusammenarbeit unter euch Schülern, mit den Lehrern oder auch Eltern eure Arbeit erleichtert?
Ja, auf jeden Fall. Teilweise waren wir als SV keine richtige Gemeinschaft und manche haben viel mehr gemacht als andere. Es war dann schwer zusammen weiterzumachen. Auch sind die SV-Stunden oft etwas zerfleddert, so dass nicht alle da waren, was ebenfalls die Zusammenarbeit geschwächt hat.
Als SV hat man zwei Betreuungslehrer. Mit denen sind wir sehr gut ausgekommen, und wenn wir Fragen hatten, waren sie immer bereit zu einer SV-Stunde dazuzukommen. Eine Kommunikation mit den Eltern hat es nicht wirklich gegeben (nur in Einzelfällen). Hier würde ich mir wünschen, dass das noch weiter ausgebaut wird und die SV auch mit den Eltern in Verbindung steht.

 

Welche Erfahrungswerte/Ratschläge würden Sie der nachfolgenden SV gern mitgeben?
Das Wichtigste ist eine gute Organisation der SV, damit alles funktionieren kann. Auch sollte jedes Mitglied wissen, was man als SV-Mitglied machen kann und nicht unwissend dabei sitzen und nicht ganz verstehen, warum man jetzt hier ist. Also müssen die älteren Schüler das den jüngeren deutlich machen.

 

Wie beurteilen Sie die Kommunikationskultur an unserer Schule? Fällt Ihnen ein Beispiel ein, wie ein Thema, ein Problem, ein Projekt optimaler hätte behandelt werden können, wenn es anders/besser kommuniziert worden wäre?
Oft kommt es mir so vor, dass Probleme oder bestimmte Projekte die Schüler nicht wirklich erreichen, diese sich aber eigentlich dafür interessieren würden. Dadurch wirkt es oft, als ob diese Dinge so hinter dem Rücken der Schüler abgewickelt werden. Natürlich kann und soll nicht jeder Schüler über jedes anstehende Projekt oder Problem perfekt informiert sein, aber etwas mehr Transparenz wäre nicht schlecht.

 

Haben Sie einen Vorschlag zur Verbesserung ?
Ich könnte mir vorstellen, dass man auf der Website der Waldorfschule ein Diskussionsforum einrichtet, wo genau solche Fragen, wie z. B. der Basketballplatz oder das Problem mit der Kleiderordnung diskutiert werden können. Dadurch haben vielleicht auch die Schüler mehr Motivation, sich an der Diskussion zu beteiligen und Eltern, Schüler und Lehrer können auf einer Ebene miteinander diskutieren. Einen weiteren Vorteil sehe ich darin, dass bestimmte Fragen oder Probleme durch so ein Forum den Schülern und Eltern mehr ins Bewusstsein kommen.

 

Braucht die SV und die Schülerschaft andere/bessere/modernere Kommunikationsmöglichkeiten?
Wenn ich die Frage richtig verstehe, nicht. Denn wenn man etwas sagen möchte oder etwas präsentieren möchte und auch das Engagement zeigt, ist alles möglich. Und wenn die Internetseite etwas offener gestaltet wird, wie oben erwähnt, kann man gut seine Anliegen veröffentlichen.

 

Und abschließend, kurz vor dem Ende Ihrer Schulzeit: Wie sieht Ihr Rückblick aus? Was hat Sie motiviert, sich in der Schule zu engagieren und Aufgaben zu übernehmen? Was würden Sie diesbezüglich gern den jüngeren Schülern mitteilen?
Also wirklich habe ich mich gar nicht als Klassensprecher beworben, sondern habe mehr dann als Klassensprecher Motivation bekommen, die Projektwoche etc. zu organisieren. Aber ich muss sagen, dass es am Ende schon schön war zu sehen, dass fast alles funktioniert hat, was die SV sich vorgenommen hatte.

 

Jakob, vielen Dank für das Gespräch !

 

Zur aktuellen Seite der Schülervertretung   >>

 

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Informationsveranstaltungen zur zukünftigen 1. Klasse:

 


Es finden fünf zusammenhängende Informationsveranstaltungen zur zukünftigen 1. Klasse statt, die für neue Eltern verbindlich sind, aber auch von anderen Interessierten besucht werden können :

  • Freitag, 13. Januar 2012, 20 Uhr
  • Freitag, 20. Januar 2012, 20 Uhr
  • Freitag, 27. Januar 2012, 20 Uhr
  • Freitag, 10. Februar 2012, 20 Uhr
  • Samstag, 11. Februar 2012, 9 – 12 Uhr

Zum Programm der jeweiligen Veranstaltungen   >>

 

Mehr darüber erfahren Sie auch hier:   Anmeldung

 

 

 

 

 

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„Hotel zu den zwei Welten“ – das Klassenspiel der 12. Klasse


Freitag, 3.2. und Samstag, 4.2.2012, 19:30 Uhr, Sonntag, 5.2., 15 und 19 Uhr

 

 

 

 

Im Theaterstück „Hotel zu den zwei Welten“ werden die immer präsenten Themen Leben, Tod und der Sinn des Lebens behandelt. Es spielt in

einem fiktiven Hotel, in welchem Komapatienten die Zeit bis zur Entscheidung ihres Schicksals verbringen. Das Hotel ist die Brücke zwischen Leben und Tod; den Charakteren ist ihr Weg, ob weiter oder zurück, noch nicht bewusst.

 

 

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Pädagogik der
Waldorfschule

Eine Einführung an 9 Abenden Jan. – Nov. 2012
mit Elisabeth Voß

 

Der Kurs wendet sich an Eltern, PädagogInnen und Pädagogik-StudentInnen.

 


Elisabeth Voß arbeitet seit Gründung der Freien
Waldorfschule Köln 1980 als Klassen- und Förderlehrerin
und als Dozentin am berufsbegleitenden Lehrerseminar für
Waldorfpädagogik in Köln/Bonn

 

 

30. Jan. Was will Waldorfpädagogik?

 

27. Feb. Der ganzheitliche Blick auf das Kind: Was bedeutet Lernen mit Kopf-Herz- Hand?

 

26. März Entwicklungsphasen des Kindes: Der 7-Jahresrhythmus


30. April Krisenzeiten in der kindlichen Entwicklung


25. Juni Warum Flechtmuster in der 4. Klasse? Vom Lehrplan der Waldorfschule


27. Aug. Waldorfmethodik: Lernen durch Bilder? Lernen im Schlaf?


24. Sept. Temperamente: Schablonisierung oder Individualisierung


29. Okt. Der Klassenlehrer: Die Rolle der Autorität


26. Nov. Malen statt Pauken? Die Oberstufe der Waldorfschule

 


Ort: Freies Bildungswerk Rheinland, Loreleystr. 3-5, Köln


Kosten: 100 €/ Studentenermäßigung: 80 €


Uhrzeit: Jeweils montags 20.00 – 21.45 Uhr

 

 

 

FBW Rheinland, Tel. 0221-941 49 30, info@fbw-rheinland.de, www.fbw-rheinland.de

 

pdf downloaden

 

 

 

 

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DER BASAR: EIN FEST VON ALLEN FÜR ALLE SINNE!

 


Glorias Augen strahlen im schummrigen Licht des Klassenraums: gerade hat sie ihren Kerzendocht zum sechsten Mal in den großen Topf getaucht, der voll ist mit heißem Wachs. Ihre Kerze ist schon so dick wie ihr Zeigefinder – oder noch so dünn, je nachdem. Aber: Sie sieht sie ihr eigenes Werk wachsen, mit jeder Runde, die sie um den Tisch in der Raummitte macht, um sich dann wieder anzustellen und den Docht einzutauchen; das macht sie ganz offenbar sehr zufrieden. Dass es dabei lange dauert, bis sie wieder dran darf an den Topf, macht ihr nichts aus. Ungeduld kommt nicht auf. Vielleicht liegt es an der Stille in diesem Zimmer, die nur durchbrochen wird von den Tönen der Kinderharfen, gespielt von drei Zweitklässlern. Alle halbe Stunde wechselt dieses kleine Musik-Team – als Belohnung bekommen die Harfe-Spieler selbst einen Docht und dürfen sich einreihen zum Kerzenziehen. Oder es liegt an der sanften Dunkelheit hier drin, an den Teelichtern, die auf dem großen Tisch in der Mitte Modellhäuschen erleuchten und um die herum eine kleine Holzeisenbahn aufgebaut ist. Alles findet statt in einer ruhigen und konzentrierten Atmosphäre. Draußen vor dem Raum hat sich eine lange Schlange gebildet, aber hinein dürfen die nächsten erst dann, wenn einige drin ihr Werk vollendet haben und wieder raus kommen. So ist das beim Kerzenziehen auf dem Basar.
Natürlich ist das nur eins der ganz vielen Dinge, die es hier zu entdecken gibt. Ob es die Kinderschatztruhe ist, die zur Suche nach kleinen Geschenken einlädt, die mittelalterliche Wippendrehbank, das Seidentücherfärben in der Brückenklasse, die Spekulatiusherstellung oder das Marionettentheater, in dem "der Teufel mit den drei goldenen Haaren" gegeben wird – in allem stecken unglaublich viel Mühe und unglaublich viel Engagement von Schülern, Lehrern und von Eltern. Ungezählte Stunden haben alle hier hinein gesteckt. Und jede einzelne ist so viel wert. Ohne den jährlichen Basar würde etwas fehlen am Beginn der Vorweihnachtszeit. Nicht nur allen, die hier aktiv mitmachen, sondern auch den vielen Menschen, die mit dieser Schule sonst eher wenig zu tun haben und die hier etwas mitnehmen wollen: Adventskränze, Weihnachtssterne, ein bisschen Trödel oder – schließlich kann man nicht früh genug sein – eine Narrenkappe: es gibt so vieles. Oder: die nur ein bisschen schnuppern wollen; von der Luft hier. An diesem Tag ist sie immer ganz besonders: draußen mischt sich der Duft gebrannter Mandeln mit dem von frisch gegrillter Biobratwurst, und drinnen riecht es nach Orientcafé, nach Waffeln und nach Weihnachtsbäckerei. Das ist zwar nicht immer "typisch Waldorf", aber am Basar-Tag eben doch.

Holger Beckmann

 

Der Basar auch in der Presse

 

 

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Werden Sie Waldorflehrer!


Aktuelle Informationen zu Lehrerfortbildungen – einfach anklicken:

 

 

Lehrerseminars Köln/Bonn für Waldorfpädagogik (pdf)

 

Freies Bildungswerk Rheinland

 

Waldorfseminar Witten-Annen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schüler-Engagement für den Umweltschutz!

 

Während der Teilnahme an einem Symposium zum Thema Artenschutz im Frühjahr 2010 wurden Schüler der jetzigen 10. Klasse aufmerksam auf die Handy-Sammelaktion des Kölner Zoos. Die Idee, einerseits alte Handys zu sammeln und dem Recycling-Verfahren zuzuführen, um damit viele wertvolle Rohstoffe zu erhalten, und andererseits dadurch die Lebensräume der Berggorillas zu erhalten sowie Geld für den Artenschutz zu bekommen, hat die Schüler unmittelbar begeistert und sie wollten sich aktiv für dieses Projekt einsetzen.


Im Ökologie-Unterricht wurde diese Idee aufgegriffen und dann an der konkreten Umsetzung eifrig gearbeitet. Ziel war es, möglichst viele Handys zu bekommen, um den Kölner Zoo und damit die Gorillas zu unterstützen. Mit großer Kreativität und hoher Einsatzbereitschaft, die auch manches Mal über die Unterrichtszeiten hinaus ging, entwickelten die Schüler Plakate, Flyer, einen Infofilm und bauten mehre Sammelkisten. Zu unserer Freude waren diese Kisten bald schon gefüllt und der Kölner Zoo lud unsere Schüler ein, die Handys persönlich zu übergeben. Dort wurde dann aufgeregt gezählt und wir kamen auf eine stolze Anzahl von 342 (inzwischen über 400 Stück!)

 

Weiter ging es zum Foto-Shooting vor dem Gorilla-Gehege, denn eine Zusammenfassung dieser Aktion sollte bei einem Wettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zum Thema „Nachhaltigkeit, verantwortliche handeln“, an dem Schulklassen und Jugendgruppen teilnehmen konnten, eingereicht werden. Kurz vor Einsendeschluss wurden die Projekt-Unterlagen noch fertig gestellt und online versendet. Das Engagement der Schüler wurde belohnt: Sie wurden mit dem den 3.Platz ausgezeichnet und gewannen 300 € für ihre Klassenkasse.


Danke schön, 10. Klasse!!

 

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Der Film- bzw. Projektchor
Die Erfolgsgeschichte einer engagierten Schülergruppe, zusammengefasst von Elias Karutz, Klasse 13

 

Zu Beginn des letzten Jahres erhielt unsere Schule die Anfrage, ob Interesse daran bestünde, bei einem Film der WDR/ARD-Produktion als Schulchor mitzuwirken. Da ein solches Projekt nicht mit den ca. 120 Mitgliedern des regulären Schulchores realisierbar war, musste sich dafür eine kleinere, freiwillige Gruppe von Sängerinnen und Sängern der Oberstufe finden. Da wir fast zeitgleich mit einigen Schülern und Herrn Heller eine Chor-AG an der Schule ins Leben rufen wollten, beschloss man nun, diese beiden Projekte vorerst zusammenzuführen, und so begannen wir mit 25 OberstufenschülerInnen, einige Chorstücke einzustudieren, um diese kurz nach den Osterferien dem Regisseur des Filmes und einigen Mitarbeitern vorzusingen. Zu diesem Zeitpunkt war es zwar noch gar nicht sicher, ob wir für den Job im Film auch wirklich genommen würden (zunächst einmal war an mehreren Schulen gleichzeitig angefragt worden) doch konnte die Gruppe mittlerweile die Stücke so gut singen und hatte auch Spaß daran, dass wir auf dem Schulkonzert unser erstes öffentliches Konzert geben konnten. Einige Monate nach dem "Casting" erfuhren wir dann, dass sich die Crew für unseren Chor entschieden hatte (die Alternative wäre immerhin der Chor des Kölner Musikgymnasiums Humboldt gewesen), und so begannen wir bald damit, teils parallel zu anderen Unterrichten, teils nach der Schule, unsere Stücke für den Film einzustudieren.

 

Kurz vor Beginn der Dreharbeiten, erhielten wir noch choreografische Anleitung, um den Gesang auch szenisch zu unterstützen. Und dann ging es los, zunächst mit einer Tonaufnahme aller vier Stücke, für die allein wir schon viele Stunden benötigten. Diese sollte nämlich der Ton sein, den man später im Film hört, weshalb sie natürlich möglichst fehlerfrei zu sein hatte. Diese Aufnahme wurde dann auch beim Dreh immer abgespielt, sodass wir dann nur noch "Playback" singen mussten.

 

Für die drei Tage langen Dreharbeiten wurden wir von der Schule freigestellt und verbrachten sie singend, mit der Crew essend oder einfach wartend an den Drehorten. Es waren wirklich anstrengende Tage, da jede Szene so lange gedreht wurde, bis sie aus allen Perspektiven zufriedenstellend aufgenommen worden war, doch hat es im Endeffekt allen Teilnehmern wirklich Spaß gemacht, und wir haben einige Erfahrungen über das "Leben am Set" sammeln können.

Nachdem das Filmprojekt für uns abgeschlossen war (der Film "Kehrtwende" soll Mittwoch, dem 13.4.2011 um 20.15 Uhr in der ARD ausgestrahlt werden!) nutzten wir noch die Gelegenheit, uns bei einer Schulfeier etwas genauer vorzustellen, und werden, wie es ja auch von Beginn an geplant war, die Gruppe als Chor-AG weiter bestehen lassen und für alle interessierten Sängerinnen und Sänger der Oberstufe öffnen.


Der Chor soll weiter bestehen!

Wer Interesse hat und die Chor-AG unterstützen möchte, wende sich bitte an Elias Karutz, Klasse 13.

 

Die Bilder zeigen die Jury, den Chor bei den Aufnahmen, Proben, in den Pausen und mit dem Hauptdarsteller des Films, Dietmar Bär.

 

 

 

 

 

 

 

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                                        Freie Hochschule Stuttgart

                                     Seminar für Waldorfpädagogik                     >> Drucken pdf

 

 

 

Pressemitteilung                                                                                                                  20.09.2010  


Die Akkreditierung der waldorfpädagogischen Studiengänge der Freien Hochschule Stuttgart ist erfolgreich abgeschlossen.


Die Akkreditierung der waldorfpädagogischen Studiengänge der Freien Hochschule Stuttgart ist erfolgreich abgeschlossen.
Mit der Mitte Juli 2010 erfolgten Anerkennung der grundständigen bzw. konsekutiven Studiengänge zum Klassen- und Fachlehrer in der Waldorfschule rundet die Hochschule ihr Angebot akademisch qualifizierter Studiengänge ab. Mit jetzt vier akkreditierten Studiengängen ist es der Hochschule gelungen, das Studium der Waldorfpädagogik auf Basis der anthroposophisch erweiterten Erkenntnismethoden im Kanon staatlich anerkannter erziehungswissenschaftlicher Studienmöglichkeiten zu verankern. Die Anerkennungen der postgraduierten Studiengänge zum Klassen- und Fachlehrer und zum Oberstufenlehrer in der Waldorfschule waren bereits vor einem Jahr erfolgt. Diese beiden Studiengänge haben im Februar 2010 mit 25 Teilnehmern begonnen.
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Die Akkreditierung der grundständigen bzw. konsekutiven Studiengänge „Bachelor Waldorfpädagogik“ und „Master Klassen- und Fachlehrer in der Waldorfschule“, die im Juli 2010 erfolgt ist, bietet die Möglichkeit für einen Einstieg in das Hochschulstudium auf Grundlage der anthroposophisch erweiterten Erkenntnismethoden von Anfang an.


Die Freie Hochschule Stuttgart lässt sich von der Überzeugung leiten, dass Anthroposophie nicht zu einer weltanschaulichen Verengung oder zu einer unkritischen Dogmatisierung führt, sondern zu einer Erweiterung des Wissenschaftsverständnisses um die geistige Dimension. Wer auf dieser Basis Pädagogik studiert, bildet sich so umfassend und vielseitig aus, dass er/sie Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Verhältnissen angemessen begleiten und fördern kann.


Die waldorfpädagogischen Studiengänge der Freien Hochschule kombinieren erkenntniswissenschaftliche und philosophische, anthropologische und erziehungswissenschaftliche sowie lernbereichsspezifische und fachmethodische Studienteile intensiv mit künstlerischen Übungen in den Bereichen Eurythmie, Musik, Sprachgestaltung, Malen und Plastik. Die Aktivitäten in den künstlerischen Fächern dienen sowohl der Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden wie auch der Ausbildung kreativer Kompetenzen und Potentiale, die die Absolventen im ganzheitlichen Unterricht der Waldorfschulen anwenden. Diese Studienfelder werden ergänzt durch vielseitige pädagogische Praktika sowie durch Theorie und Praxis sozialer Gestaltungsprozesse.


Mit der Akkreditierung ihrer Studiengänge werden die pädagogischen und wissenschaftlichen Leistungen der anthroposophischen Lehrerbildung an der Freien Hochschule Stuttgart anerkannt und gewürdigt. Die akademische Anerkennung der Studiengänge ist die konsequente Fortsetzung der Bestrebungen, die Waldorfpädagogik im Diskurs mit der aktuellen Erziehungs- und Humanwissenschaft zu unterrichten und weiterzuentwickeln. Dabei steht vor allem die Weiterentwicklung der Pädagogik zur Erziehungskunst im Mittelpunkt.

In den Akkreditierungsgutachten wird betont,
-   dass die Studienorganisation außergewöhnlich gut konzipiert erscheint.

-   dass die Studierenden in anspruchsvoller Weise wissenschaftlich angeleitet in die Praxis eingeführt werden.
-   dass die eigenständige Profilbildung der Freien Hochschule als ein Beitrag zur Erhaltung der Pluralität auf dem Bildungssektor zu bewerten sei.


Die neuen Studiengänge versetzen die Absolventen der Hochschule in die Lage, Studienabschlüsse mit akademischer Qualifikation zu erwerben, die sie zum Ausüben der Unterrichtstätigkeit an Waldorfschulen in allen Bundesländern berechtigen. Die volle Anerkennung der Studiengänge der Hochschule durch unabhängige Gutachter bedeutet:
-   Qualitätsnachweise der eigenen Lehrerausbildung für Waldorfschulen;
-   die politische und rechtliche Absicherung der Abschlüsse;
-   Rechtssicherheit für die Absolventen und die einstellenden Schulen.


Die Studiengänge der Freien Hochschule Stuttgart in der Übersicht:
-   Bachelor Waldorfpädagogik: Der Bachelor-Studiengang ist dreijährig. Er wendet sich an Interessierte ohne Studienerfahrungen. Das Erlernen einer am Lebensalter orientierten Pädagogik steht im Mittelpunkt. Der Studiengang bereitet einerseits auf die Erweiterung und Vertiefung der erworbenen Kompetenzen im Master-Studium vor, andererseits aber auch auf eine mögliche Berufstätigkeit in der schulischen Lernbegleitung und Betreuung außerhalb des Unterrichts.
-   Master Klassen- und Fachlehrer: Der zweijährige konsekutive Masterstudiengang vertieft die Grundlagen des Bachelor-Studienganges. Neben fachlichen Fähigkeiten werden methodische und didaktische Schwerpunkte intensiviert, so dass die Absolventen in der Lage sind, eigenverantwortlich als Lehrer tätig zu werden.
-   Master (postgraduiert) Klassen- und Fachlehrer: Der Masterstudiengang wendet sich an Absolventen pädagogischer Studiengänge oder vergleichbarer Voraussetzungen. In 1½ Studienjahren werden die Grundlagen der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik in Kombination mit künstlerischen Übungen und intensiven Praktikumszeiten vermittelt.
-   Master (postgraduiert) Oberstufenlehrer: Auf der Basis eines abgeschlossenen Lehramtsstudiums oder eines abgeschlossenen Hochschulstudiums in einem unterrichtsrelevanten Fach führt der Masterstudiengang in 1½ Jahren zur Fähigkeit, als Fachlehrer in allen Oberstufenklassen zu unterrichten. Die Grundlagen der Waldorfpädagogik und die jeweilige Fachmethodik bilden besondere Schwerpunkte des Studiums.
-   Seminar für Waldorfpädagogik: Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung bietet das Seminar für Waldorfpädagogik vielfältige Möglichkeiten, Lehrer an Waldorfschulen zu werden. In zwei- bis fünfjährigen Ausbildungsgängen besteht die Möglichkeit, sich zum Klassen- oder Fachlehrer weiterzubilden.


Die Freie Hochschule Stuttgart, Seminar für Waldorfpädagogik arbeitet im Rahmen des Bundes der Freien Waldorfschulen, in dem sich derzeit fast 220 deutsche Waldorfschulen zusammengeschlossen haben. Die Finanzierung der Freien Hochschule wird fast ausschließlich von den Eltern der Waldorfschulen und zu einem geringeren Teil durch Studiengebühren geleistet, die Hochschule erhält keine öffentlichen Zuschüsse.


Matthias Jeuken
Jeuken@freie-hochschule-stuttgart.de

 

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Wie werden Kinder medienkompetent?

Kindheit findet heute in einer von Medien geprägten Zeit statt. Was brauchen Kinder, um den kompetenten Umgang mit Medien zu lernen? Wann und wie sollen Kinder den sinnvollen Umgang mit Fernsehen, Computer und Mobilfunk lernen? Ausgehend von einer Betrachtung der Medien werden konkrete Hinweise und Ratschläge für die Erziehung dargestellt.

Herr Dr. Hübner ist seit 1985 Waldorflehrer für Mathematik, Physik und Religion an der FWS Frankfurt. Seit 1990 ist er dort auch Beratungslehrer für Suchtprävention, außerdem seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Pädagogik, Sinnes- und Medienökologie (IPSUM) Stuttgart.

Er ist Autor zahlreicher Bücher und Ratgeber zu Fragen von Erziehung, Medien und Gesundheit und hat sich mit dieser Thematik speziell unter anthroposophischen/ waldorfpädagogischen Gesichtspunkten beschäftigt.

 

Für den Suchtpräventionskreis Renate Karutz

 

 

 

 

 

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„Bildung fürs Leben“

Waldorfschulen starten Kampagne zur Lehrergewinnung

 

Der Bedarf an „guten Lehrern“ ist allgegenwärtig und schließt die Waldorfschulen nicht aus. Ob es im Jahr 2015 nun 100.000 Lehrer zu wenig gibt, wie die Kultusministerkonferenz schätzt, oder ob der Mangel noch größer ist – in jedem Fall führt er zu solchen erstaunlichen Entwicklungen wie einer Art Lehrerversteigerung zu Höchstpreisen zwischen einzelnen Bundesländern. Die Schulen in freier Trägerschaft, und hier allen voran die Waldorfschulen, haben mit der Problematik besonders zu kämpfen, denn sie verkraften seit Jahren eine stetig steigende „Zuwanderung“ von Eltern und Schülern, die aus den unterschiedlichsten Gründen dem staatlichen System den Rücken kehren. Daher sind die Waldorfschulen in Deutschland nun noch intensiver auf der Suche nach Lehrern, die Spaß daran haben, Erziehung aktiv zu gestalten und neben ihrem Wissen auch ihre Kreativität einzubringen.

Wer an einer Hochschule Pädagogik oder Lehramstfächer studiert, bereits als Lehrer tätig ist oder seine pädagogische Ader erst in späteren Jahren entdeckt hat, dem bietet sich nun eine ganz neue Chance der beruflichen Entwicklung. Denn Waldorfschulen in ganz Deutschland sind derzeit auf der Suche nach geeigneten Lehrkräften, darunter auch die . „Was wir suchen, sind Menschen, die für ihre Schüler gleichzeitig Impulsgeber und Mentoren, kritische Instanz und Begleiter auf ihrer ‚Entdeckungsreise’ durch die Schulzeit sind“, erklärtFrau Hohlmann, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in NRW. „Nicht nur fachliche Kompetenzen sind gefragt. Auch die eigene Persönlichkeit und aktives Engagement spielen eine wichtige Rolle. “

Wie in jeder anderen Schule geht es in Waldorfschulen um die Vermittlung wissenschaftlich gesicherten Wissens und um Lernkompetenz – und nicht nur um eine produktive pädagogische Atmosphäre, in der Gemeinschaftssinn, Kunst, Handwerk und Naturverbundenheit gefördert werden und die Kinder angstfrei lernen und sich wohl fühlen können. Denn dass „Waldorfs“ Gartenbau, Kunst, Werken, Musik oder Schauspiel einen wichtigen Platz einräumen, heißt nicht, dass Mathe, Deutsch, Naturwissenschaften und Fremdsprachen zu kurz kommen.

Als Klassenlehrer begleiten Waldorfpädagogen ihre Schüler in der Regel von der ersten bis zur achten Klasse und gestalten den Epochenunterricht. Dieser ist als Blockunterricht so organisiert, dass über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen täglich jeweils ein Fach vertieft wird, in dem Sachgebiete in sich geschlossen behandelt werden können, wie etwa Deutsch, Geschichte, Mathematik oder Naturwissenschaften. Schulfächer, die laufender Übung bedürfen, wie Fremdsprachen oder künstlerischer Unterricht, kommen in den darauffolgenden Fachstunden zum Zug und werden von Fachlehrern unterrichtet.

Angehende Waldorflehrer müssen mindestens das Abitur, die fachgebundene Hochschulreife oder einen vergleichbaren Abschluss nachweisen und benötigen eine Unterrichtsgenehmigung, die von der staatlichen Schulaufsicht ausgestellt wird. Darüber hinaus müssen Waldorflehrer eine waldorfpädagogische Qualifikation nachweisen. „Die Möglichkeiten, sich diese Qualifikation anzueignen, sind vielfältig“,sagt Frau Hohlmann. „In Deutschland gibt es zehn Waldorflehrerseminare und mehr als vierzig Berufsbegleitende Ausbildungskurse. Auch in Witten und Bonn können sich angehende Waldorflehrer ausbilden lassen. Je nach dem, welchen Studienabschluss Interessierte an einem der Waldorfseminare anstreben, wird zusätzlich ein Fach-, Hochschul- oder Lehramtsstudium oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt.“

Oft sind es zum Beispiel ausgebildete Lehrer, die sich auf ihrer Suche nach neuer Orientierung der Waldorfpädagogik zuwenden und selbstverständlich sind es Absolventen von pädagogischen Hochschulen und Lehramtsstudiengängen der Universitäten, die ihren Berufseinstieg planen. „Aber wer sich für den Beruf des Waldorflehrers interessiert, muss nicht zwingend ein Lehramtsstudium absolviert haben“, so Frau Hohlmann „Auch Quereinsteiger, die bislang keine Berührung mit der Waldorfpädagogik hatten, sich aber fachlich, geistig und pädagogisch eignen, sind potenzielle Waldorflehrer. Und eben solche Menschen suchen wir.“

Weiterführende Informationen sowie aktuelle Stellenangebote stehen im Internet unter www.bildung-fuers-leben.de.

 

 

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Spendenscheckheft

 

„Es gibt nichts Gutes – außer man tut es...“    (Erich Kästner)

Das erste Spendenscheckheft unserer Schule – eine gute Idee, die mit Ihrer Unterstützung Gutes bewirkt.

Unsere Schüler sollen auch weiterhin individuell und in vielfältige Richtungen gefördert werden. Dies geschieht durchkreativ gestalteten Unterricht und nicht zuletzt durch ein anregendes Lebensumfeld. Unsere Lehrerinnen und Lehrer stehen hinter dem hier vorgestellten Heft und den darin aufgeführten Projekten – und das durchaus im wörtlichen Sinne.
Bestimmen Sie selbst, welches Projekt Sie unterstützen möchten!
Freuen Sie sich auf unser erstes Spendenscheckheft!
Viel Spaß beim Lesen, Aussuchen und „Gutes tun“ wünscht
Ihr Fundraisingkreis

 

Fundraising an unserer Schule - Nachhaltigkeit zahlt sich aus
Der Begriff Fundraising steht für die Beschaffung von Geld- und Sachmitteln für gemeinnützige Projekte.
Im vergangenen Jahr hat sich eine Frundraising-Gruppe an unserer Schule gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die bereits bestehende Kultur des sozialen und finanziellen Engagements weiterzuentwickeln. Dies ist erforderlich, um auch langfristig die Qualität des pädagogischen Angebotes sicherzustellen und noch weiter zu steigern.
Fundrasing , traditionell eher mit Hochschulen in Verbindung gebracht, wird heute bereits von vielen Schulen, auch Waldorfschulen, erfolgreich praktiziert.
Eine funktionierende Fundraisingkultur muss von möglichst vielen Menschen mitgetragen bzw. gelebt werden. Bezogen auf unsere Schulgemeinschaft bedeutet dies, dass möglichst alle Eltern, Lehrer, Schüler und Ehemalige beteiligt werden.
Ein entsprechendes Konzept wird zurzeit ausgearbeitet. Parallel zur Konzeptentwicklung wurde an konkreten Projekten gearbeitet.
Seit April 2009 liegt das erste Spendenscheckheft unserer Schule vor. Dem Bedürfnis vieler Spender entsprechend, wird hier von jedem Einzelnen selbst entschieden, wofür die Spende konkret verwendet wird. Das Angebot reicht vom Schnitzmesser über Klassenbüchereien bis zur multifunktionalen Sportanlage.
Eltern, die sich mit uns gemeinsam engagieren möchten, sind herzlich willkommen.

Für die Fundraisinggruppe Marlene Erdmann, Susann Wagener, Mo Schumacher

 

 

 

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