Choreografie-Sizze der 12. K.

 

 

 


"Sich als freier, schaffender Mensch sinnvoll in seiner Umgebung zu bewegen, das fast verstummte "Gespräch" zwischen Ich und Welt wieder zu beginnen, kann dem Menschen ein neues Lebensgefühl, eine neue Daseinsfreude geben. Dahin möchte die Eurythmie den Menschen der Gegenwart führen."

Lea van der Pals, (1909 - 2002), Eurythmistin

 

 

 

 

 

 

Eurythmie in Bewegung!

Eine Einladung zum Lesen, Stöbern, Schauen, Staunen, Fragen!

 

Neu auf unserer Homepage ist dieser besondere Platz für die Eurythmie: Informationen, Artikel, Bilder, Links und Videos sollen zum besseren Verständnis dieser faszinierenden und doch so schwer zu fassenden Kunstrichtung beitragen. Wir haben uns vorgenommen, den Raum beständig weiter auszubauen und aufzufrischen, freuen uns daher auf Ihr/Euer Feedback und jedwede Zusammenarbeit!

Das haben wir bisher für Sie/Euch zusammengetragen:


Das haben wir bisher für Sie/Euch zusammengetragen:

 

1   Eurythmie verändert das Leben – nachhaltig   >>
(Textauszug nach Jürgen Frank)
Aus: "Erziehungskunst"

 

 

2   Was ist Eurythmie?   >>
(Textauszug nach Andrea Heidekorn)
Aus: "Anthroposophische Perspektiven", Teil 7/12

 

 

3   Entstehung und Entwicklung   >>
(Textauszug nach Hans Fors)
Aus: "Anthroposophische Perspektiven", Teil 7/12

 

 

4   Eurythmie: bewegt unsere Schule   >>
Zitate aus der 11. Klasse

 

 

5   Interessante und anschauliche Verlinkungen >>

 

 

6   Interesse und Feedback  >>

 

 

 

 

 

 

1 Eurythmie verändert das Leben - nachhaltig
Ein Textauszug nach Jürgen Frank

In der heutigen Zeit sind wir in vielen Bereichen unseres Lebens mit Handlungen konfrontiert, bei denen das Gefühl kaum beteiligt ist. Die Schülerinnen und Schüler, die wir auf ihre Zukunft vorbereiten, benötigen aber Fähigkeiten, die weit über eindimensionales Denken und Handeln hinausgehen. Wir brauchen Menschen, die Denken, Fühlen und Wollen nicht voneinander abkoppeln, sondern verbinden können.
Lernen durch Bewegung ist ein wohlbekanntes Mittel, das auch in Regelschulen, besonders in der Unterstufe, genutzt wird. In der Oberstufe sind heutzutage Tanzprojekte populär.

Im Unterschied zur Eurythmie benötigen andere Tanzformen oft den Spiegel zur Korrektur; mühseliger ist es, den Spiegel in sich selbst zu bilden. Aber wenn diese Fähigkeit einmal entwickelt wurde, dann bleibt sie dem Menschen erhalten und ermöglicht es ihm, sich selber von innen heraus zu korrigieren.
Die Waldorfschule deckt diesen Bereich der äußeren und inneren Bewegungsschulung mit dem Fach Eurythmie ab. Alle anderen Fächer sind für einzelne Facetten der Entwicklung des Schülers förderlich.

Kein anderes Fach schult den jungen Menschen umfassender und zielt so zentral auf die Entwicklung seiner Persönlichkeit.

Im Oberstufenunterricht geht es um Balance: ausgleichende Übungen gegen den Stress und die Bewegungslosigkeit in den anderen Unterrichten sollten dem tiefen künstlerischen Impuls, der in der Eurythmie liegt, die Waage halten. Hier liegt auch eine der Schwierigkeiten des Eurythmieunterrichtes in der Oberstufe, denn der Spagat zwischen den verschiedenen Bereichen des Faches ist groß.
Eine Kernaufgabe der Eurythmie ist die gefühlsmäßige Vorbereitung und Begleitung dessen, was in den anderen Fächern inhaltlich und denkerisch erfasst wird.

Die Projektive Geometrie ist nur gedanklich erfassbar. Erleben Schüler vor der Mathematikepoche in der Eurythmie am eigenen Leib solche Vorgänge im Raum, dann können sie viel leichter in diesen Gedankenprozess eintauchen.

Wenn die Schüler vor der Poetikepoche die Sprachrythmen mit ihrem ganzen Leib im Raum bewegt haben, dann haben sie konkret erlebt, was ein Metrum ist und sind damit bestens vorbereitet für diese Epoche des Sprachunterrichts.

Wenn Dur und Moll nicht nur verstanden werden, und nicht nur von den musikalischen Schülern gehört werden, sondern für alle ein wirkliches Erlebnis darstellen, das mit ihnen selbst zu tun hat, dann können die Schüler auch in den Musikunterricht ganz anders einsteigen.

So könnte ich für jedes Fach Beispiele geben, um die Befruchtung durch die Eurythmie deutlich zu machen. Zusätzlich geben Konzentrationsübungen und meditative Körperübungen den Schülern das Rüstzeug für die kognitiven Fächer und den Alltag. Die Eurythmie ist das modernste und zukunftsweisendste Fach der Waldorfpädagogik. Sie fördert die Entwicklung des ganzen Menschen.

 

2 Was ist Eurythmie?
Ein Textauszug nach Andrea Heidekorn

Andrea Heidekorn, Eurythmie, Musik, Gesang, Chorleitung, Focussing-Begleitung, Kulturpädagogik. Universitätsstudium von Musikwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte, Katorenexamen in Bayern. Elementarer Tanz und Bewegungspädagogik im Orff-Schulwerk Deutschland. Seminare und künstlerische Interventionen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Interdisziplinäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Professorin an der Alanus Hochschule in Alfter.

 

Der Mensch selbst ist das Instrument des Tänzers, und in jeder Bewegungs- und Tanzart wird dieses Instrument in spezifischer Weise gespielt. Eurythmie offenbart ein Menschenbild, bei dem vier Qualitäten im Zentrum stehen: der physische Körper, die Kräfte und Energien, dazu Seele und Geist. Eurythmie ist, da sie diese Qualitäten als Basis benutzt, ein sehr "menschliches" Tanzen.

Der Mensch ist ein vieldimensionales Wesen, er vereinigt in sich Stoffe, die durch den ständig stattfindenden Stoffwechsel in einem lebendigen Zusammenhang gehalten werden. Dieser Zusammenhang konstituiert den lebendigen Organismus, lässt ihn in stetem Wandel wachsen, sich entwickeln und Verletzungen heilen, und steht in engem Zusammenhang mit der Natur um uns herum. Jeder Organismus hat ganz charakteristische Qualitäten: Der menschliche Organismus ist von aufrechter Gestalt, er hat einen mit der Schwerkraft kommunizierenden Bauplan in Skelett und Muskulatur der Beine mit enormer äußerer Beweglichkeit. Er hat in der Regel den Kopf oben, der wesentlich weniger äußere, dafür starke innere Beweglichkeit zeigt, waches Bewusstsein, Denken und einen starken Bezug zu den aktiven Sinnen, zum Beispiel Augen und Ohren. In der Mitte des menschlichen Organismus, im Rumpf, liegen die inneren Organe, sind die Organe für Puls und Atem und sphärisch bewegliche Arme, die, befreit von der Schwerkraft, seelischen Ausdruck möglich machen.

Der spezifisch menschliche Organismus in seiner belebten Vielgliedrigkeit, in Balance zwischen Schwerkraft und Umkreis, mit qualitativ sehr unterschiedlich bewegbaren Gliedmaßen, mit unendlichen Möglichkeiten seelischen Ausdrucks und geistiger Sinngebung, ist das Instrument des Eurythmisten. Alle eurythmischen Bewegungen werden aus diesem qualitativen inneren Zusammenhang von Strukturen, Kräften und Bezügen entwickelt.

Eurythmie ist immer auf allen Ebenen tätig: körperlich in Bewegung, energetisch im Fließen, Stauen, Auflösen, Zusammenballen von kinetischer lebendiger Kraft, emotional in der Wahrnehmung und Durchdringung der Bewegung mit Empfindung, Gefühl und Ausdruck, sowie intentional mit einer steten Sinnstiftung innerhalb der Bewegungsfolgen und Choreografien. Diese Bewegungsform ermöglicht vom elementarsten Stadium in der Arbeit mit Amateuren bis zur komplexen professionellen künstlerischen Präsentation tiefe innere Erfahrung, reiche Gestaltung und spielerische Freiheit.

Naturzusammenhänge, Farben, seelische Metamorphosen, Sprache und Dichtung, Klang und Musik, geistige Inhalte – alles das kann eurythmisch getanzt und am Menschen und zwischen Menschen im Ensemble Bewegung werden. Beziehungen, Prozesse, Zusammenhänge zwischen Kräften, Menschen, Mensch und Welt, sowie unerschiedlichste Themen zu gestalten, zu verwandeln und zu zeigen, dies sind Grundlagen und zugleich Ziele eurythmischer Kunst.

Eine so in der Basis interdisziplinär angelegte Tanzkunst bietet reiche Möglichkeiten für Kunst, Pädagogik, Therapie und soziale Gestaltung. Der Kunstbegriff ist hier ein erweiterter und bezieht sich auf den eurythmischen Prozess generell, der sich in den unterschiedlichsten Bereichen jeweils anders auswirkt.

 

 

3 Entstehung und Entwicklung
Ein Textauszug nach Hans Fors, Eurythmist und Eurythmieforscher, Norwegen

Eurythmie entstand am Anfang des 20. Jahrhunderts als Ergebnis der Suche nach einer Tanzkunst, die den "ganzen" Menschen - Körper, Seele

und Geist - einbezieht. Rudolf Steiner schuf die Grundlagen dieser ebenso faszinierenden, wie heilsamen Bewegungskunst zwischen 1912 und 1919 mit einer Gruppe junger Frauen, hauptsächlich in Dornach, in der Schweiz. Ab 1919 gab es große Tourneen und Aufführungen im ganzen deutschsprachigen Europa, in England und in Skandinavien.

Das Dornacher Eurythmieensemble trat auf großen Theaterbühnen oder in Konzerthallen an die Öffentlichkeit. Die Presse reagierte mit viel Aufmerksamkeit, genauso wie auf Mary Wigman und andere Tänzerinnen und verglich die Eurythmie ganz selbstverständlich mit allen Erscheinungen modernen Tanzes.

Nach Steiners Tod 1925 wurden die Tourneen unter Marie Steiners Leitung weitergeführt. Die Eurythmie entwickelte sich dadurch schnell. Die erste Eurythmie-Schule 1922 in Stuttgart steigerte das Interesse für Eurythmie weiter.

1927 wurde eine Ausbildung in Dornach geschaffen, die auch heute noch besteht. 1930 wurde das Eurythmie-Ensemble der Goetheanum-Bühne zum dritten Tanzkongress in München eingeladen. Aus unbekannten Gründen sagte man aber die Einladung ab. Die Eurythmie wurde in den Dreißigerjahren in Deutschland verboten, und die Eurythmie-Schule in Stuttgart musste schließen.

Nach den Zweiten Weltkrieg baute die Waldorfschulbewegung eigene Bühnen, und die Eurythmie erhielt ihre Aufmerksamkeit mehr im Kreis anthroposophisch orientierter Menschen.

Eine Ausnahme war die Else Klinik in Stuttgart. Sie brachte die Eurythmie mit dem Ensemble der wiedereröffneten Eurythmie-Schule als Bühnenkunst auf eine neue Stufe. Auch wurden Eurythmieausbildungen weltweit eingeführt. Viele von ihnen unterhielten eigene Bühnenensembles, die ein reges Tournee- und Aufführungsleben vor allem in anthroposophisch interessierten Einrichtungen entwickelten.

Heute ist Eurythmie als Bühnenkunst in der Tanzszene noch ziemlich unbekannt. Die Bewegungskonzepte aus den 1920er-Jahren sind in der Eurythmie nach wie vor deutlich zu spüren, aber es gibt seit etwa zwei Jahrzehnten auch Versuche, diese Konzepte zu reformieren.

Reformierte erweiterte Ausbildungs- und Studienangebote, die sich mit ihrem besonderen Angebot in das staatliche Bildungssystem integrieren, öffnen die Eurythmie hin zu einem modernen Berufsangebot über weltanschauliche Zusammenhänge hinaus.

 

 

 

4 Eurythmie: Bewegt unsere Schule!

Wir haben Schüler der 11. Klasse (anonym) zu Wort kommen lassen, Mädchen und Jungen gefragt:

- Was kann die Eurythmie Ihrer Meinung nach bewirken?
- Wo sehen Sie Brücken zu Ihrem Alltag?
- Wie würden Sie die Eurythmie jemandem erklären?

Diese Antworten haben wir bekommen:



Was kann die Eurythmie Ihrer Meinung nach bewirken?

Eurythmie stärkt die Konzentration und das Körpergefühl. Nach einer Arbeit z.B. entspannt sie und gibt neue Energie und man findet wieder zu sich. Eurythmie hinterlässt ein schönes Gefühl, innerlich und am Körper selbst.

Aufmerksamkeit, Wahrnehmung des Umfelds, Konzentration.

Eine sowohl physische als auch geistige Besonnenheit. Eurythmie als die Inkarnation der Gefühle, Eindrücke und trotzdem gibt sie die Fähigkeiten, auch selbst zu produzieren.

Beruhigung, Konzentration, Spaß, Kreativität, kunstvolles Schaffen, Raumgefühl, Ausgeglichenheit

.

Sie kann ausdrücken. Und wenn man sich auf sie einlässt, kann man sie verstehen/fühlen.

Gruppenempfinden, Koordination im Raum/Raumempfinden, Entspannung, steigert die Konzentrationsfähigkeit.

 

Man bekommt ein besseres Gefühl für seinen Körper und lernt, sich mit einer Gruppe zu bewegen. Eurythmie entspannt, man fühlt die Umgebung.

 

Die volle Kontrolle über Geist und Körper. Ein tolles Raumgefühl. Das Gefühl von völliger Schwerelosigkeit.

 

Raumeinschätzungsvermögen, gemeinsames Agieren.

 

Die Eurythmie kann bewirken, dass man zwischen den verschiedenen Unterrichtsstunden einen "klaren Kopf" bekommt, sie kann die Kreativität fördern und die Gemeinschaft.

 

Ruhe, zu sich kommen, zu seinem Körper kommen; Ersatz von Sprache, Musik; Kontrolle, Dehnbarkeit auch im übertragenen Sinne.

Eurythmie entwickelt und stärkt ein jedes Bewusstsein für den eigenen Körper, die Gruppe und den Raum.

 

Den Raum, in dem man sich bewegt und sein Handeln und Verhalten bewusst zu erleben bzw auszuführen. Eurythmie hilft, andere besser wahrzunehmen, sie fördert die Wahrnehmung.

 

Bewusst Impulse geben, z.B. aktiv oder auch zur Ruhe kommen.

 

Die Eurythmie kann Stimmungen verändern. Sie macht einen Körper frei.

 

Kreativität, man kann sich entfalten. Schult die Gruppenarbeit.

 

Sehr grosse Entspannung. Abwechslung. Ein Wahrnehmen anderer Bewegungen und Gefühle, das man im Alltag nicht machen würde. Konzentration. Bewegung während der Schule, jedoch kein Sport o.Ä., meditativer.


Man bekommt ein besseres gefühl für seinen eigenen Körper sowie für seine Umgebung. Aufmerksamkeit – Offenheit – Beweglichkeit.

 

Eurythmie hilft dem Menschen zu lernen, sich besser im Raum zu orientieren, ausserdem seine Umwelt wahrzunehmen und sich selbst darin einzubringen.

 

Das Bewusstsein verändert sich. Die Eurythmie hilft, Dinge wahrzunehmen, sei es in der Welt oder im eigenen Körper und hilft, vom Schulalltag Abstand zu nehmen.



Wo sehen Sie Brücken zu Ihrem Alltag?


Man könnte Eurythmie überall machen, Mitschwingen mit der Musik, die man hört z.B. oder eine Menschenmasse, die durcheinander aber eurythmisch gesehen ziemlich harmonisch ist.

 

Ein besseres Empfinden. Die Welt besser wahrnehmen. Räume besser einschätzen können.

 

Die Beweglichkeit wird gefördert, das Gruppengefühl und das Befinden und Wahrnehmen im Raum.

 

Auswirkung der Entspannung und der inneren Ruhe auf den Alltag. Ausdruck im Alltag. Beweglichkeit im Alltag, auch im übertragenen Sinne.

 

Die gewonnene Achtsamkeit steigert die Qualität des Lebens. Muskelentspannend. Auflockernde Übungen nutze ich auch im Alltag.

 

Durch die Schwünge bzw. die geschwungenen Wege, Übungen.

 

Am Hauptbahnhof ist alles in Bewegung, alles hetzt und arbeitet wie ein gigantischer Ameisenhaufen. Es scheint chaotisch. Mit dem Blick aus der Eurythmie ist jedoch eine klare Struktur erkennbar, einzelne Verhaltensmuster bilden sich heraus und fügen sich im Ganzen ein.

 

Eurythmie entspannt nach einem stressigen Schultag, hilft, Sachen stärker wahrzunehmen.

 

Momentan bildet die Eurythmie, mit ihrer ruhigen Art, einen ziemlichen Gegensatz zu meinem Alltag, aber genau das mag ich an ihr. Sie ist ein ausgleich zwischen dem Alltag und dem täglichen Schulstress.

 

Wir machen Bewegungen, die wir nicht immer im Alltag machen und schaffen so einen guten Ausgleich. Die Entspannung lässt einen ruhiger im Alltag handeln.

 

Wenn man z.B. James Bond ist und in wenigen augenblickendie Verhältnisse des Raumes analysieren muss, hilft es, Eurythmist zu sein um die Grössen und Längenverhältnisse abzuschätzen. Leider war James kein Eurythmiebegeisterter.

 

Dass man Dinge bewusster wahrnimmt und vielleicht mehr darauf achtet, wie man sie ausführt oder wie es andere machen. Mit seinem Körper und auch der inneren Haltung, die man öffentlich machen kann, sich auszudrücken.

 

Gruppenarbeit. Lässt einen zwischen dem vielen Stress abschalten. Man kann die Gedanken frei schweifen lassen.

 

Bewegungsabläufe. Üben, sich zu konzentrieren. Gerade die Bewegungen, die man im Alltag nicht macht (z.B. 3-teiliges schreiten).

 

Man geht offener durch den Alltag. Man lernt Übungen, die man für den Abbau von Stress im Alltag nutzen kann.

 

Eurythmie hilft mir, mich zu sammeln, zu konzentrieren und neue Kraft zu gewinnen. Das schafft einen schönen, angenehmen Ausgleich zum Alltag.

 

Mein Hobby Tanzen hat Gemeinsamkeiten mit Eurythmie, ist es auch weniger philosophisch und künstlerisch gehalten. Eurythmie ist Gemeinschaft.


Wie würden Sie die Eurythmie jemandem erklären?


Körperlich wie Gymnastik, seelisch wie Meditation. Aber sie ist mehr wie Namen tanzen und sie ist etwas Eigenes. Eurythmie ist (wenn man sie als Schüler ernst nimmt) wie Meditation!

 

Ein rythmischer Tanz. Gemeinsame Bewegungen auf natürliche Art.

Ausdruck von unausdrücklichen Dingen. So wie Sprache/Musik mit Bewegung. Tanz mit der Umgebung. Namen tanzen!

 

Eurythmie will das, was man hört und fühlt, ausdrücken. Sie trainiert die Achtsamkeit und Bewusstheit des Seins.

 

Eine Art Ausdruckstanz, die deine Wahrnehmung stärkt und wo du dir selbst bewusst wirst.

 

Als die Fähigkeit, seinen Körper und die Umgebung zu beherrschen und zu gestalten!

 

Eurythmie ist eine Kunstform, die sich mit Körper und Geist befasst. Man bezieht sich und die Umgebung mit in die Kunst ein.

 

Eurythmie drückt das aus, was man sprachlich nicht ausdrücken kann.

 

Eurythmie ist eine Kunstform die wie der Mix aus Tanz, Yoga und Thai Chi ist.

 

Eurythmie ist eine Form von Tanz oder Bewegung, wo man ein Gefühl für seinen Körper und die Umgebung erlangt.

 

Es ist ein Mischmasch von Tanz, Yoga, Meditation und Schauspiel.

 

Fliessende Bewegungen, mit denen man etwas ausdrücken kann. Schult die Wahrnehmung. Nicht nur Namen tanzen, sondern viel mehr.

Bewegung des ganzen Körpers zu Musik und Texten, tendenziell meditativ.

 

Die Eurythmie ist eine Ausdrucksform durch den Körper. Sie trainiert das Bewusstsein für sich selbst und das Umfeld.

 

Als eine Art Therapie, mit Bewegung und Musik um Ausgeglichenheit und Ruhe zu gewinnen, Stress abzubauen und sich besser in der Welt zu orientieren und mehr aufzunehmen.

 

Eurythmie greift alltägliche Dinge auf, befasst sich mit dem Menschen und der Natur und schafft ein Empfinden für Raum und Körper.

 

 

5   Interessante und anschauliche Verlinkungen

 

Berufsbände:

Berufsverband der Eurythmisten in Deutschland e.V.:
www.eurythmie-info.de

Berufsverband Heileurythmie e.V.:
www.berufsverband-heileurythmie.de
Information zur Sozialeurythmie:
www.sozialeurythmie.net

 


Alanus Hochschule Alfter:
www.alanus.edu
Videos von Masterabschluss-Aufführungen an der Alanus Hochschule Alfter:
http://www.youtube.com/watch?v=JsldEjmbbHs&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=s40yU5YvhN8


Zur Goetheanum-Bühne, Dornach:
http://www.goetheanum-buehne.ch
Zum Eurythmie-Archiv der Goetheanum-Bühne:
http://www.goetheanum-buehne.ch/2463.html
Zum Video einer Probe an der Goetheanum-Bühne:
http://www.youtube.com/watch?v=FqICB4qpXZo

 

Eurythmie-Flashmob-Videos:
Köln, HBF: http://www.eurythmie-flashmob.de/?tag=rudolfsteiner
Wien, Stephansplatz: http://www.youtube.com/watch?v=Omk471rHOt4&feature=related


Artikel aus "Erziehungskunst":


Sizilianische Eurythmie
von Stephan Heinzmann (Erziehungskunst 07/08/2010): http://tinyurl.com/d8sgkya


Seinen Namen tanzen
von Jürgen Frank (Erziehungskunst 02/2011): http://tinyurl.com/c6nm4ja
(Link zum ganzen Heft, das online lesbar ist, nicht zum Einzelartikel)


Eurythmie - eine Liebeserklärung
von Ute Hallaschka (Erziehungskunst 10/2011): http://tinyurl.com/5rfwgbt

Eurythmie verändert das Leben – nachhaltig
von Jürgen Frank (Erziehungskunst 10/2011): http://tinyurl.com/87fow82

 

 

 

 

6 Interesse an Eurythmie an unserer Schule?

 

 

Wir haben Interesse an Ihrem/Eurem Feedback!

 

Es sind Workshops und Kurse für interessierte Eltern angedacht, Informationen darüber werden auf unserer Homepage oder den Schulnachrichten bekannt gegeben.

 

Wir sind sehr an Ihrem/Eurem Feedback zu dem Projekt "Eurythmie in Bewegung" interessiert!


Bitte schreiben Sie an: pr@waldorfschule-koeln.de